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ADHS – Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung

ADHS oder Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung ist ein Syndrome das bereits in der  Kindheit vorhanden ist. Das Krankheitsbild zeigt allgemeine Schwierigkeiten die Aufmerksamkeit über längere Zeit aufrecht zu erhalten, leichte Ablenkbarkeit, und Schwierigkeiten der exekutiven Funktionen wie z.B.. Planung, Organisation, Arbeitsgedächtnis (Vergesslichkeit). Diese Schwierigkeiten müssen für die Diagnose mindestens in zwei Lebensbereichen auftreten (Zuhause, in der Schule, an der Arbeit...) und einen Leidensdruck darstellen. Zudem können auch Symptome von Hyperaktivität/Impulsivität vorhanden sein, sowie starke Unruhe, motorische Hyperaktivität (Gedankenrasen bei Erwachsenen), unüberlegtes und voreiliges Handeln.

Dieses Syndrom tritt mit einer Häufigkeit von 5-7.8% in der Bevölkerung im Kindesalter auf, und besteht in etwa einem Drittel auch im Erwachsenalter weiter.

Sehr häufig tritt dieses Syndrome zusammen mit anderen Begleiterkrankungen auf: Lernschwierigkeiten, Depression, Angstzustände, Schlafstörungen, Auffälligkeiten im Sozialverhalten, Burn-out.

Behandlungsmöglichkeiten für ADHS

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für ADHS, wichtig ist es, eine genaue Abklärung durchzuführen um einen individuellen Therapieplan für den Einzelpatienten vorzubereiten. Unter anderem muss berücksichtig werden auf welcher Ebene interveniert werden muss:

  • Umwelt/Kontext:  Anpassungmöglichkeiten wie die Sitzposition im Klassenraum, oder die Vermeidung eines Grossraumbüros verbessern meistens Chancen für eine effizientere Leistung
  • Psychosoziales Umfeld: Beratung von Betreuern oder Vorgesetzten im Umgang mit  Kindern oder Mitarbeitern mit AD(H)S hat eine entlastende Wirkung. So können zum Beispiel Anweisungen einzeln gegeben werden oder unnötiger Druck kann vermieden werden.
  • Individuum: verschiedene Techniken können die Alltagsbewältigung und die Lebensqualität verbessern:
  • Coaching: das Erlernen von Strategien um die Planung und Organisation zu verstärken, sowie Arbeitsgedächtnis zu kompensieren
  • Medikamente: verschiedene Präparate können die Schwierigkeiten in Exekutivfunktionen, sowie die Emotionsregulation unterstützen.
  • Psychotherapie: besonders empfohlen wenn psychische Begleiterkrankungen vorhanden sind.

Neurofeedback: das Training verbessert die Selbstregulation vom Gehirn und erzieht so eine bessere Hirnfunktion. So dass die Kernsymptome vom ADHS, sowie die von Begleiterkrankungen verbessert werden können. Diese Therapieform lässt sich besonders gut in Kombination mit anderen Behandlungsmöglichkeiten anwenden.

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